Das Unangenehme im Leben ist definitiv, wenn man raus muss aus seiner Komfortzone. Jegliche Gefühle können einen dabei plagen. Von Angst über Scham über Überforderung usw. Doch eins ist sicher: du wirst zumindest schneller „wachsen“, wenn du da raus bist. Wenn du dich selbst herausforderst, dir neue Aufgaben stellst, neue Dinge dazulernst – das Mindeste, das daraus resultiert: du wirst Stolz gegenüber dir selbst empfinden.
Irgendwie finde ich die Analogie des Frosches hier passend:
Gibst du einen Frosch in heißes Wasser wird er rausspringen, weil es offensichtlich unangenehm ist. Gibst du ihn aber in warmes Wasser wird er sich entspannt zurücklehnen und die Wärme genießen – bis er dann gekocht ist.
Wenn du zulange in deiner Komfortzone verbringst und dich nicht mal umsiehst welche Möglichkeiten das Leben dir bietet, wirst du deine Chancen übersehen. Dann befindest du dich in einem Kreislauf, der erst bei der Pension zu enden scheint. Warum würden sonst die meisten Menschen so auf die Pension hinfiebern?
Ich gehe das Thema so an: Zuerst schaue ich, was meine Fähigkeiten sind. Was könnte ich aus diesen Fähigkeiten machen? Was macht mir Spaß? Wovor habe ich Angst? Ist diese Angst wirklich berechtigt oder kommt sie nur aus meinem Ego? Was wäre, wenn alle meine Wünsche aufgehen würden? Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich nicht vor Unnötigem Angst haben würde? Macht es für mich Sinn, mich meinen Ängsten zu stellen? Und wenn ich mich selbst als Kritiker überwinden kann – gibt es dann überhaupt noch etwas, wovor ich mich fürchten sollte?
Aber wie ist es mit dir? Was sind deine Wünsche? Wie wäre dein Leben, wenn du rein auf dein Herz hörst? Deinen Fähigkeiten folgst? Beantworte nicht mir diese Fragen, beantworte sie dir selbst. Viel Erfolg.
Hinterlasse einen Kommentar