Priorität statt To-Do

Mein Leben ist wesentlich einfacher geworden, seit ich nicht mehr 50 Dinge im Kopf hab, die ich machen muss. Hin und wieder bei einem Motivationsschub, schreibe ich mir eine To-Do-Liste, wo dann aber wirklich jegliche Dinge drauf stehen, die ich machen sollte und außer Stress bringt mir das eigentlich nichts.

Seither teile ich sie mir ein in „Wichtig, reicht die Woche und ist egal wenn nicht“ und mein Leben hat sich wesentlich gebessert. Während auf meiner To-Do-Liste der Haushalt und Kochen jeden Tag wieder drauf stehen würden, kategorisere ich das definitiv als irrelevant. Zeit mit meiner Tochter, Zeit für mich, Erholungszeit, Raus in die Natur. Das sind die Dinge, die ganz oben auf meiner Liste stehen. Und wenn ich dadurch meine Batterie aufgeladen habe, gehen sich die anderen Dinge meistens aus.

Und wenn nicht, lassen wir uns das bestellte Essen schmecken und der Haushalt darf etwas warten. Heute ist nicht der einzige Tag, an dem man etwas machen kann, also warum möchte man am liebsten jeden Tag alles schaffen? Und angenommen heute wäre der letzte Tag, an dem wir alles machen könnten, ist das dann die Art wie wir den Tag verbringen wollen?

Also nur als kleiner Tipp. Lasst eure To-Do-Listen weg und überlegt was euch wirklich wichtig ist. Heute, morgen, übermorgen. Und wie immer: Du musst überhaupt nichts schaffen. Du bist genau richtig, wie du bist – völlig unabhängig von deiner Leistung. Alles Gute, Melanie

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten