Wie sehr man die Kraft der Natur unterschätzt

Die Pharmaindustrie hat ihre Daseinsberechtigung, ganz klar. Vor allem in Akutfällen. Und doch haben die Pflanzen, die oft direkt bei uns im Garten wachsen eine ganz schön beeindruckende Kraft in ihnen. Ich möchte dir hier nur ein paar Beispiele aufzählen, damit du einen eigenen Eindruck gewinnen kannst. Aber vorher noch ein paar Punkte, die mich an der Natur inspirieren:

Zuerst die Wirkungskraft vom Mond. Faszinierend. Seit ich meine Pflanzen nach dem Mondkalender gieße, geht es ihnen gut. Alte Weisheiten zum Kräutergarten, die den Mond betreffen, funktionieren eigentlich immer. Ein Mensch spürt den Mond. Alleine das ist doch unglaublich, oder?

Die Tatsache, dass Pflanzen eigentlich immer wieder zurückkommen können. Letztens erst habe ich eine Pflanze unabsichtlich ermordet. Also wirklich, die hat schrecklich ausgesehen. Doch ich hab mich entschieden einfach alle Blätter abzuschneiden, wo sie kaputt waren und jetzt gerade sehe ich auf die ersten 5 Blätter, die nachgewachsen sind. Das selbe Phänomen sind Orchideen. Und jedes Jahr kommen sie aufs Neue. Nichts kann die unterkriegen.

Dann der Spruch „Was in deinem Garten wächst, kommt zu dir, weil du es brauchst.“ Hätte ich nicht gedacht. Aber vor ein paar Wochen war ich bei einer wahnsinnig weisen Dame, die leider schon sehr lange nierenkrank ist. Erzählt sie mir, dass sie den Fehler gemacht hat, dass sie eine gewisse Pflanze als Unkraut gesehen hat, wenn doch ihre Wurzel eigentlich gut für die Niere ist. Das war irgendeine eher seltene Pflanze und ich habe den Namen vergessen, aber diese seltene Pflanze wächst in einem völlig unscheinbaren Garten einer ganz normalen Frau. Hinschauen und hinterfragen.

So und nun meine Kräuterbeispiele.

  • Löwenzahn zum Beispiel wirkt entgiftend, reguliert den Blutzucker, enthält Vitamin A/K/Magnesium/Taraxin etc. Er reinigt das Blut und ist sehr sehr gut für das Herz.
  • Spitzwegerich wird auch Erste-Hilfe-Pflanze genannt, da er fast überall wächst, der Saft in den Blättern eine antibakterielle Wirkung hat und er gegen Schürfwunden, Verbrennungen und Insektenstiche hilft
  • Melisse wirkt aufmunternd und beruhigend, wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze ist schmerzstillend, kühlend, fördert die Menstruation und wirkt Schweiß treibend
  • Rosmarin kann man gegen Haarausfall und zum Anregen des Haarwachstums anwenden. Kann angewendet werden bei Hautproblemen wie Fußpilz, Ekzeme und Akne

Das sind nur ein paar wenige Beispiele, aber die haben es doch in sich, oder? Und jetzt denk darüber nach, wie viele Kräuter es gibt, informiere dich ein wenig, was du wie verwenden kannst. Wo du es findest. Und geh in deinen Garten oder in deine Nähe und sieh nach, was denn da wächst.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten