Der Fehlgedanke, der in vielen Köpfen verankert ist (auch ganz lange Zeit in meinem), ist, dass wenn etwas verdrängt ist, wir uns einfach nicht mehr daran erinnern können und es somit das Beste ist.
Nur stimmt das nicht, denn unser Bewusstsein kann sich nicht daran erinnern – doch in unserem Unterbewusstsein ist es ein essentielles Puzzleteil geworden.
Ein Puzzle, das unser Verhalten, unsere Glaubenssätze und unsere Werte steuert. Jede Aussage, die wir treffen; jeder Gedanke, den wir fassen; jedes Vorurteil, das wir fertigen – all das wird von unserem Unterbewusstsein bestimmt.
Derzeit nutze ich ein Öl von Aurasoma wo es sehr viel um das Thema „ungeweinte Tränen“ geht. Nach 3 Jahren Arbeiten mit und an mir selbst hätte ich nicht gedacht, dass noch so viele Themen unbearbeitet (oder zumindest nicht fertig verarbeitet) sind. Stimmungsschwankungen, Trigger, Unsicherheiten, Überforderungen – all das bestimmt wieder wesentlich mehr meinen Alltag als vor zwei Monaten.
Allerdings arbeite ich Traumen auf, ich lerne etwas über mich selbst, verstehe meine Vergangenheit und somit auch meine Verhaltensweisen in der Gegenwart. Ich erfahre wer ich in meinem Unterbewusstsein bin und wieso ich die Person geworden bin. Wann spiele ich mir selbst etwas vor und was sind meine richtigen Kraftquellen?
Das Fazit dieses Textes ist, dass das Arbeiten an sich selbst schwer ist, denn phasenweise ist es einfach frustrierend, erschöpfend und es wird einem alles zu viel. Andererseits macht man diese Phasen durch, damit man sie danach überwunden hat und in Zukunft sein Leben bewusster gestalten kann. Nichts ist erfüllender als selbst zu bemerken, wann das Leben nur eine Lektion zum Wachsen gibt und man wieder eine Möglichkeit bekommen hat um sich selbst zu übertreffen.
Also, wie gut kennst du bereits dein Unterbewusstsein? Weißt du eigentlich, wer du tief in deinem Inneren wirklich bist? Oder kennst du nur die Variante, die du laut deinem Umfeld sein solltest?
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